Wie wird aus dem Teeblatt Matcha-Pulver? Dieses Geheimnis lüften wir in diesem Blog!

Alles beginnt mit dem Anbau der Teeblätter, der sich von jenem anderer Tees unterscheidet. Mitte April, einige Wochen vor der Erntezeit, werden die Teepflanzen bewusst beschattet, um die Sonneneinstrahlung auf die Blätter zu begrenzen. Diese Praxis verlangsamt das Wachstum der jungen Blätter und fördert zugleich eine erhöhte Chlorophyllbildung, die ihnen ihre charakteristische leuchtend grüne Farbe verleiht.
Diese Beschattungstechnik führt zu einer beachtlichen Konzentration von Zucker, Chlorophyll und Antioxidantien in den Teeblättern. Dadurch wird die Bildung von Aminosäuren angeregt, was den Geschmack des Tees milder macht und ein unverwechselbares Umami erzeugt.
Matcha gilt als Grüntee von aussergewöhnlicher Qualität, da er ausschliesslich aus den frischesten Blättern der ersten Triebe der Ernte hergestellt wird. Die Ernte erfolgt von Hand, was die Frische und den Geschmack der Blätter optimal bewahrt.
Nach dem Pflücken werden die Blätter kurz gedämpft, um den Oxidationsprozess zu unterbrechen und die charakteristische leuchtend grüne Farbe des Tees zu bewahren. Anschliessend werden sie auf natürliche Weise getrocknet und abgekühlt, um den Garprozess zu beenden. In diesem Stadium heissen die Blätter Tencha.
Im nächsten Schritt werden Stiele und Blattadern entfernt, indem die Tencha-Blätter in eine grosse Trommel gegeben werden. Danach werden die Blätter mit Granitmühlsteinen gemahlen, bis eine feine, pudrige Textur entsteht.
Das Matcha-Pulver ist nun bereit für den Genuss!

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